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„Wir müssen uns unserer humanen Qualitäten wieder bewusst werden.“

Hans Weingartner verriet im Gespräch über seinen wunderbaren neuen Film 303 so einiges über die essentiellen Fragen des Lebens, wir sprachen über den Gegensatz zwischen Konkurrenz und Kooperation und über einen selbstverständlichen Feminismus bei jungen Menschen.

The Vortex: Hans, wie kam es zu der Idee diesen wunderbaren Liebes-Road-Movie 3o3 zu machen? Stimmt es, dass es zwanzig Jahre gedauert hat den Film zu realisieren. Es ist dein erster Liebesfilm.

Als ich das Original – Drehbuch von Before Sunrise von Richard Linklater damals während der Dreharbeiten in die Hände bekam, hatte ich zum ersten Mal die Idee, eine anspruchsvolle Liebesgeschichte zu machen. Ich habe bei dem Film als Produktionsassistent gearbeitet und war so begeistert, dass ich dachte, so einen Film möchte ich auch mal machen. Und dann habe ich es immer wieder mal probiert und gemerkt, dass dieser minimalistische Ansatz, also  zwei Figuren die sich nur unterhalten mit wenig Handlung außerhalb der Liebesgeschichte, sehr komplex ist und so wurde es zu einem Langzeit – Projekt, das ich immer wieder mal mit Schauspielern probierte, aber nie anfing zu drehen. Mit der Finanzierung war es auch nicht so leicht, die Förderstellen erwarten mehr Handlung und Action. Am besten muss eine Bombe an Bord sein oder die beiden werden von der Polizei verfolgt. In der Schauspielkultur musste sich auch noch vieles ändern, hin zu einem authentischeren Spiel, in dem die Schauspieler mehr Verantwortung übernehmen. Auf dem Gebiet hat sich aber auch viel getan in den letzten zwanzig Jahren, und nun war es endlich soweit, dass alles gepasst hat und ich den Film drehen konnte.

Ihr seid die Strecke, die der Bus im Film fährt genauso abgefahren. Es ging durch Belgien, Frankreich, Spanien, Portugal und ihr habt im Wohnwagen und auf Campingplätzen übernachtet. 

Ja das ganze Team hat in Zelten übernachtet, das war total schön. Ich liebe Camping. Man kommt in den Rhythmus der Natur, die in dem Film eine große Rolle spielt. Die beiden sind ja kaum in Städten unterwegs, sie bewegen sich fast nur am Meer, im Wald oder in den Bergen. In Before Sunrise laufen sie eine Nacht durch Wien, bei mir fahren sie im Wohnmobil Typ 303 – daher der Titel – durch Europa. Diese Freiräume waren mir wichtig, der Ansatz, dass sich die Gedanken widerspiegeln in den Räumen in denen sie sich bewegen. Ich bin vor vielen Jahren in einem alten Wohnmobil nach Spanien gefahren und dabei habe ich gemerkt, wie toll man sich während des Fahrens unterhalten kann, da man sich eben fortbewegt. Bevor die Realität einen einholt ist man immer schon hundert Meter weiter. Das hat eine Magie und plötzlich ist man in den Gedanken durch nichts mehr gehemmt. Sie reden im Film nun allerdings wesentlich weniger im Wohnmobil als geplant, weil es recht schwer ist in solchen Fahrzeugen zu drehen und auch die Schauspieler können sich dabei weniger bewegen. Ich mag es wenn Schauspieler beim Spielen nicht nur den Mund, sondern den ganzen Körper einsetzen.

Der Film beginnt mit einem Zitat von Rainer Maria Rilke über die Liebe und die fehlende Zeit. Fehlt uns heute schlichtweg die Zeit zum Verlieben? 

Das ist auf jeden Fall eine Aussage des Films, dass es wichtig ist sich erst einmal anzufreunden, bevor man miteinander in die Kiste springt. Es geht zunächst um den geistigen Austausch und dann später erst um das Körperliche. Die meisten Filme beginnen mit der schnellen, körperlichen Annäherung. Da ich noch nie einen Liebesfilm gemacht habe, wusste ich gar nicht wie die Regeln überhaupt sind. Ich habe mich bewusst nicht genauer darüber informiert, denn dann wäre es ein Genrefilm geworden. Da hätten die beiden sich nach 25-30 Minuten küssen müssen und dann wären sie getrennt worden, und von da an ginge es nur noch darum, dass die beiden sich wieder finden. Da geht es  überhaupt nicht um Liebe mehr, sondern nur um das Überwinden von Hindernissen. 303 ist in erster Linie erstmal ein Freundschaftsfilm. Es ist gar nicht so wichtig, dass es Mann und Frau sind. Es sind zwei Menschen, die aufeinander treffen. Das war auch nicht so geplant, das ist halt so passiert, da ich die Dinge in meinen Projekten gerne geschehen lasse und die Regeln oft nicht kenne oder bewußt nicht einhalte. Ich war dann, als ich den ersten Rohschnitt gesehen habe, sehr glücklich darüber. Freundschaft und Seelenverwandtschaft sind sehr schöne Themen. Ich habe gemerkt, sie verlieben sich ja doch, aber sie merken es nicht, bzw. sie versuchen sich nicht zu verlieben und glauben damit Erfolg zu haben, aber letztendlich können sie sich nicht dagegen wehren.

Die beiden unterhalten sich über die großen Themen wie Politik, Gesellschaftstheorien und Philosophie. Sind das Themen, die die jungen Menschen von heute interessiert? Es wird ja immer gerne gesagt, es gebe eine große Politikverdrossenheit unter jungen Menschen.

In dem Alter Anfang bis Mitte zwanzig, stellt man doch alles erst einmal grundsätzlich in Frage. Man gibt sich nicht mit Nebensächlichkeiten ab, sondern es geht gleich ans Eingemachte. Man tritt an, um die Welt aus den Angeln zu heben, nicht um einen Ameise unter vielen zu werden. Man will etwas Besonderes sein oder machen. Dazu muss die Welt erst einmal verändert werden. Ich mache das eigentlich immer noch, ich habe nicht das Gefühl dass ich in der Hinsicht jemals Erwachsen geworden bin. Bei den Recherchen zum Film haben wir gemerkt, dass diese Generation zwischen 20 und 30 hoch gebildet ist, mehrere Sprachen sprechen und viel gereist ist. Denen steht ja im Internet das komplette Weltwissen auf Knopfdruck zur Verfügung und die nutzen das auch. Da hätte ich in dem Alter niemals mithalten können.

Jan (Anton Spieker) und Jule (Mala Emde) fahren durch die Berge, ans Meer und laufen durch Wälder auf ihrer Reise, die sie durch Europa führt. ©AlamodeFilm

Ich denke, du willst mit deinen Filmen immer ein bisschen die Welt verbessern, Dinge verändern. Also zumindest auf Dinge aufmerksam machen, die schief laufen in der Gesellschaft und du willst zum Nachdenken anregen, wie in Die Fetten Jahre sind vorbei oder Free Rainer. Ist das hier auch der Fall? Also geht es dir darum zu sagen, so sind die jungen Menschen heute, oder eher darum zu sagen, bitte seid doch ein bisschen mehr so wie die beiden, wie eine Art Appell?

Nein, ein Appell war nicht meine Intention. In erster Linie soll der Film unterhaltsam und berührend sein. Zu mehr Auseinandersetzung, dazu möchte ich natürlich schon anregen, sich inspirieren zu lassen. Dass man sich einmal fragt: ist der Kapitalismus wirklich die einzige funktionierende Form eines Systems? In der Schule fängt es ja bereits an, da wird von Darwin gesprochen, der Mensch ist des Menschen Feind und Wettbewerb ist das einzig wahre. Das ist natürlich kompletter Blödsinn. Das ist eine Ideologie und durch die wird einem der Kapitalismus als die einzig wirklich funktionierende Wirtschaftsform verkauft. Nur, das stimmt nicht. Es ist eine ziemlich miese Lüge, die in den 60er Jahren entstanden ist. Damals haben sich die Alliierten getroffen und sich gefragt, wie verhindern wir einen neuen Nationalsozialismus und wie dämmen wir den Kommunismus ein? Wir befördern den maximalen Individualismus und paaren ihn mit den Mitteln des Konsums. Im Zuge dessen haben wir den Planeten fast schon zerstört, zwei Drittel des Regenwaldes abgeholzt und die Meere bestehen zur Hälfte aus Plastik. Dieser Wahnsinn muss aufhören!

Ja sicher, nur was ist der richtige Weg hin zu einer Verbesserung?

Man wird diese Entwicklung nicht stoppen, indem man Regierungen und Konzernführer abschlachtet, sondern indem man die Grundprinzipien in Frage stellt und verändert. Für mich ist der Weg der Menschlichkeit der Beste. Dass wir uns unseren humanen Qualitäten wieder bewusst werden und dementsprechend leben. Das heißt die Kooperation, die Nächstenliebe und die Empathie zu leben. Es macht viel glücklicher etwas zu schenken, als ein Geschenk zu bekommen. Es wird uns aber jeden Tag gepredigt, dass man möglichst viel an sich selbst denken soll und die anderen dabei vergessen soll. Das ist falsch und führt ins Verderben. Der Ober-Neandertaler, den wir da gerade in den USA an der Regierung haben – Donald Trump – predigt natürlich genau das Gegenteil davon, nämlich maximalen Eigennutz, Abgrenzung, Abschottung und Anti-Kooperation, also jeder gegen jeden. Die letzten großen gesellschaftlichen Reformen hatten wir in den 70er Jahren. Das war eine Bewegung der Liebe, mit den Hippies fing alles an. Danach ist lange nichts mehr passiert. 50 Jahre ohne Reformen und die Polkappen schmelzen. Das Pendel ist zwischenzeitlich eher in die andere Richtung ausgeschlagen, es gibt einen konservativen, antireformatorischen Backlash.  Alles läuft komplett in die falsche Richtung. Wenn du die Leute fragst, so sagen sie dir alle, sie wollen Harmonie und sind gestresst. Sie haben keine Lust mehr auf Wettbewerb und Konkurrenz. Aber sie fügen sich, weil ihnen erzählt wird es gäbe keine Alternative.

Glaubst du denn, dass du mit dem Film ein bisschen was daran ändern kannst, an diesen gesellschaftlichen Missständen?

Ich hoffe es und ich glaube es auch. Man hat durch Die fetten Jahre sind vorbei schon ein paar Auswirkungen gespürt, doch ich glaube ein Film alleine kann nicht viel bewegen, es braucht das Zusammenspiel mit Sachbüchern und journalistischen Beiträgen, mit Musik, Poesie und allen Mitteln der Kunst und auch der Wissenschaft. Dann kann sich auf jeden Fall etwas ändern. Am Anfang der Ökologiebewegung waren es auch nur ein paar wenige, einsame Rufer aber letztendlich haben wir dadurch immerhin in Deutschland das Waldsterben aufgehalten und die wichtigen Reformen auf den Weg gebracht. Es gibt ein Bewusstsein, das muss man nur in die Tat umsetzten. Das ist ganz wichtig, sich klar zu machen, dass dieser Irrsinn vom permanenten Wirtschaftswachstum nicht aufgrund eines Naturgesetzes stattfindet. Sondern, dass da eben eine Ideologie hinter steckt, die falsch ist und nur den oberen 1% nutzt.

Die Gegenüberstellung der Ideologien im Film fand ich sehr wichtig. Es gibt immer wieder diese Aha-Momente, in denen einem bewusst wird, was die Menschheit so alles verdrängt.

Selbst in konservativen Blättern liest man, dass es so nicht weitergehen kann, aber leider wird auch immer gesagt, dass die Menschheit zu blöd dafür ist, eine Besserung umzusetzen. Der Mensch will es angeblich so. Ich sage, nein er will es überhaupt nicht. Es wird ihm aufgezwungen. Wenn du einem Kind im Laufstall einen Hasen und einen Apfel vorsetzt, wird das Kind immer den Apfel essen und nicht den Hasen. Von der Werbung wird uns aber immer dieses leckere Fleisch schmackhaft gemacht, von der sehr mächtigen Fleischindustrie. Diese ständige Fliegerei ist auch schlimm. In meiner Kindheit gab es das nicht und wir hatten auch schöne Urlaube. Was ist Gehirnwäsche und was ist Eigenverantwortung? Die gibt es natürlich auch. Zu bekämpfen ist der Zynismus, dass eh alles verloren und der Mensch halt konsumgeil ist. Das ist eine bequeme Haltung, für die ich überhaupt kein Verständnis habe. Ich bin da ganz beim ersten Anarchisten namens Bakunin, der im ersten Satz seines Hauptwerkes sagt: Der Mensch ist gut.  Daran glaube ich. Der Mensch ist voller Liebe, er liebt die Zärtlichkeit und nicht den Hass. Hass ist zu einfach, jeder kann hassen, aber zu lieben, dazu muss man stark sein.

Kinder hassen ja erst einmal nicht, wenn sie auf die Welt kommen. Das eignen sie sich über die Jahre an, ist also gesellschaftlich antrainiert. 

Ja, das lernen sie irgendwo, zu Hause und über die Medien. Die Kinder meiner Schwester sind im Walddorf-Kindergarten und die sind sehr friedlich. Ich bin der festen Überzeugung dass diese Gehirnwäsche des Kapitalismus im Kindergarten anfängt. Das Klischee des nervigen Walddorf-Schülers ist Quatsch, wenn alle so wären wie die, dann hätten wir eine bessere Welt. Dann müssten die Leute sich nicht noch eine größere Karre kaufen, um glücklich zu werden, was eben nicht funktioniert.

Die Dialoge sind sehr natürlich. Dass die nicht improvisiert sind, sondern strikt nach Drehbuch, finde ich sehr beeindruckend.  Wie ist dir das gelungen, dass so hinzubekommen und inwieweit war dir die Meinung der beiden Schauspieler beim Drehen wichtig?

Ja, die Dialoge sind alle geschrieben. In der Probenarbeit haben wir natürlich noch gekürzt und alles feingeschliffen, nach dem Geschmack der Schauspieler. Die beiden wurden hauptsächlich im interpretatorischen Bereich mit einbezogen, aber es kam eigentlich selten vor, dass sie etwas überhaupt nicht aussprechen konnten. Wir haben ausdrücklich Schauspieler gesucht, die Freude haben an der Diskussion, und die auch verstehen, was sie im Film sagen. Wir haben Zwischendurch und davor viel diskutiert und dabei ging es genauso hoch her wie im Film.

Die Rolle der Jule ist sehr unabhängig und stark angelegt, trotz der Probleme, die sie gerade im Leben zu bewältigen hat, setzt sie sich ans Steuer eines Wohnmobils und fährt alleine los Richtung Portugal. Es ist für Frauen nicht gerade selbstverständlich, alleine zu reisen. Das ist sehr mutig und modern. Aber auch bei Jan merkt man, dass das für ihn alles selbstverständlich ist. Die beiden sind sich sehr ebenbürtig. 

Ja, eine starke Frauenfigur zu schaffen, ohne dass wir auf diesem Thema herumreiten, war mir wichtig. Es ging darum, zwei Menschen miteinander diskutierten zu lassen, nicht Mann und Frau. Das ist für mich der perfekte Feminismus, einer der sich nicht über das Geschlecht definiert. Ich versuche das in jedem meiner Filme zu zeigen. Ich habe zwei Jahre nach einer Schauspielerin wie Mala Emde gesucht. Eine Frau die ihren Willen und eine Charakterstärke hat, eine Meinung die sie frei vertritt, die sich nicht schützen muss aus einer Unsicherheit heraus. Ob sie eine schwache Frau ist oder nicht, das ist kein Thema für sie. Das gibt ihr die Möglichkeit, empfänglich, impulsiv und emphatisch zu sein. Es geht nicht um weiblich oder männlich, sondern um menschlich und Menschen sind emphatisch. Das ist mir gelungen, ohne dass es mir bewusst war, es kam aus einem Bauchgefühl heraus. Ich wollte, dass diese beiden Figuren modern und aufgeklärt sind, die Rechte der Frau schon so verinnerlicht haben, dass sie nicht mehr darüber nachdenken müssen. Das ist für diese Generation selbstverständlich. Sie respektieren sich gegenseitig und geben sich den Raum, den sie brauchen. Mir gefällt das oft nicht in Filmen, wenn die Frauen hart sein müssen, um sich in der Männerwelt durchzusetzen. Menschen verschließen sich, wenn sie unsicher sind. Das ist der falsche Weg für mich, hart und unnahbar zu werden. Es zeigt nur die große Unsicherheit, die dahinter steckt. Jule hingegen ist sich ihrer selbst bewusst und wenn Jan an der Tankstelle aus Spaß Machogehabe an den Tag legt, dann kann sie darüber lachen. Sie machen sich über diese Klischees lustig. Ein schönes Beispiel aus dem Film ist auch, dass sie abwechselnd den Bus fahren, ohne darüber reden müssen. Das hat so eine schöne Selbstverständlichkeit. Die Tatsache, dass sie einen Mann mitnimmt, owbohl sie allein ist, wurde schon kritisiert. Aber warum soll sie ihn denn nicht mitnehmen? Weil sie eine Frau ist? Etwas Schlimmes kann einem auch mit einer Frau passieren. So etwas traut sich nicht jede Frau, aber Jule macht es halt und deswegen mache ich einen Film über sie und nicht über eine, die es nicht macht. Dafür muss man nicht ins Kino gehen. Für mich hat Wahrhaftigkeit zu tun mit den Charakteren. Ich frage mich immer, könnte diese Person jemand sein, den du kennst. Ich glaube so eine Jule, die kennt jeder. Das ist einfach eine Gabe, die die beiden haben, so wahrhaftig spielen zu können. Deswegen hat es auch so lange gebraucht, bis dieser Film zustande kam, weil ich diesen hohen Anspruch immer hatte. Das ist ja auch nur menschlich, dass man den höchsten Berg erklimmen will, den es gibt.

Hans Weingartner, vielen Dank für das Gespräch! 

Von Annika

Annika J. Kuhlmann studierte Nordamerikanistik, Kommunikationswissenschaften und Psychologie auf Magister an der Freien Universität Berlin. Während des Studiums arbeitete sie zunächst als Social Media-Managerin, dann als Nachrichtenredakteurin bei ZEIT Online und dem Tagesspiegel Online, später war sie redaktionell im Dokumentarfilmbereich und für das Kulturfernsehen tätig. 2012 begann sie in der Tanz- und Theaterszene als Regieassistentin für Constanza Macras/ Dorky Park, als Dramaturgieassistentin bei Das Helmi (Ballhaus Ost), an der Schaubühne als Tour Managerin, beim Nordwindfestival (Dock 11, Kampnagel) und bei andcompany&Co. (HAU), wo sie für Social Media/ Presse und die Produktion zuständig war. Ihrer Leidenschaft zum Bloggen geht sie seit 2010 nach und gründete in 2015 ihrem eigenen Blog. Let's Get Culturized!

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